Humorale Pathophysiologie

6-teiliger Kurs 24.8.2027 - 27.10.2027
mit Jim Müller und Christian Raimann
 

Übersetzung der Symptomatik und Krankheitsentstehung in das humorale Denken

In der humoralmedizinischen Denk- und Arbeitsweise der TEN spielt die schulmedizinische Diagnose (der Krankheitsname) eine zweitrangige Rolle. Bedeutender für das Verständnis und die Therapie der Krankheitsbeschwerde ist vor allem, wie und auf welchem Weg der Patient in diese gesundheitliche Situation geraten ist. Welche pathophysiologischen Aspekte stehen hinter seinen Krankheitsphänomenen?

Ein erklärendes Beispiel: Hypertonie wird in der klassischen Medizin auf mehr oder weniger gleichartige Weise behandelt. Aus humoralmedizinischer Sicht aussagekräftig ist, wie der Mensch hinter dieser Diagnose zu seinem Bluthochdruck gekommen ist: Einige vielleicht durch gelbgallige Schärfen (Stress, Überlastung u.a.), übermässige Feuchtigkeit (unverhältnismässiges Essen, Trinken, Schlafen und Mangel an Bewegung u.a.) oder schwarzgallige Schärfen (Arteriosklerose, Erfordernis-Hochdruck).

Für die Erarbeitung eines individuellen, konstitutionellen und ursächlichen Behandlungskonzepts ist das Verständnis für den Entstehungsweg der gesundheitlichen Situation grundlegend. Entsprechend unterschiedlich werden die therapeutischen Massnahmen ausfallen.

In diesem Kurs werden diese Übersetzungsschritte vorgestellt und geübt. Anhand von Fallbeispielen oder erklärenden Bezügen zu Krankheitsbildern wird diese Denkweise vertieft.


Kursinhalt

Tag 1, 24. August 2027 - Christian Raimann
Humoralmedizinische Pathophysiologie
                                 
Grundsätzliches, humoralmedizinische Begriffe und Mechanismen wie Dyskrasie, Kakochymie, Entzündung/Sklerose, Vikariation, Ersatzausscheidung, Hyperkinese/Hypokinese, Hyperplasie/Hypoplasie, Plethora/Kongestion.

Tag 2, 25. August 2027 - Jim Müller
Wärmeprinzip                                                                                           

Aspekte der physiologischen und pathologischen Wärme mit entsprechender Symptomzuordnung.

Tag 3, 21. September 2027 - Christian Raimann
Feuchtigkeitsprinzip

Aspekte der physiologischen und pathologischen Feuchtigkeit mit entsprechender Symptomzuordnung.

Tag 4, 22. September 2027 - Jim Müller
Kälteprinzip

Aspekte der physiologischen und pathologischen Kälte mit entsprechender Symptomzuordnung.

Tag 5, 26. Oktober 2027 - Christian Raimann
Trockenheitsprinzip

Aspekte der physiologischen und pathologischen Trockenheit mit entsprechender Symptomzuordnung.

Tag 6, 27. Oktober 2027 - Jim Müller
Verknüpfung mit den irisdiagnostischen Phänomenen mit Fallbeispielen.


Information und Anmeldungsadresse

www.trad-nhk.org -> Seminarangebote